Spende für neue Vitrinen

Herzlichen Dank an die Raiffeisenbank für ihre Spende für neue Vitrinen! Die Spende kommt dem Bergwerk Neubulach zugute.

Rainer Klumpp (Leiter Marktbereich Neubulach und Ebhausen) und Peter Roller (Leiter Geschäftsstelle Neubulach) zusammen mit einem Mitarbeiter der Stollengemeinschaft Neubulach e.V. vor der neuen Vitrine. (Foto: Christian Proß, Vorstand der Stollengemeinschaft Neubulach e.V.)

Mitteilungsblatt Neubulach, 03.06.2016 von Christian Proß (Vorstand der Stollengemeinschaft Neubualch e.V.)

Stolz präsentieren wir am internationalen Museumstag, am Sonntag, dem 22. Mai, die Neugestaltung des Hella-Glück-Stollens und des Vorplatzes.

Der Hella-Glück-Stollen war in die Jahre gekommen. Die Beschilderung innen und außen war im Laufe der Zeit unansehlich geworden. So entschlossen wir uns zu einem großen Wurf. In Zusammenarbeit mit dem Römermuseum in Remchingen und dessen Leiter Jeff Klotz brachten wir den Hella-Glück-Stollen in ein modernes und ansprechenden Äußeres.

Alte verrostete Gitter im Inneren des Stollens wurden durch Glasscheiben ersetzt, die nun den Blick auf die Bergmannsfiguren und Erzwand freigeben. Die alten Vitrinen an den Wänden des Stollens hatten über die Jahre ihre Dienste getan. Nun sind moderne Glasvitrinen mit jeweils je einem besonders schönen Erzstein angebracht worden. Hier ist nun besonders zu erwähnen, dass für diese Vitrinen von der Raiffeisenbank Neubulach ein großer Zuschuss kam. Diese Spende kommt aus dem VR-GewinnSparen. Am 25. Mai zeigte Christian Proß, der Vorsitzende der Stollengemeinschaft Rainer Klummpp und Peter Roller von der Raiffeisenbank im Kreis Calw eG die neuen Vitrinen. Mit warmen Worten dankte er ihnen für die großzügige Spende. Zeigt sie doch die Würdigung und Anerkennung der Bank für die ehrenamtliche geleistete Arbeit im Stollen.

Im Stollen sind Schilder an einzelnen wichtigen Stellen angebracht, wie zum Beispiel an den Hoffnungsschlägen, dem Alten Mann oder dem Spiegelharnisch. So fallen den Besuchern auch in größeren Gruppen die Besonderheiten des mittelalterlichen Museums untertage, also des Hella-Glück-Stollens, schnell ins Auge.

Auf dem Vorplatz weisen Tafeln auf die angebotenen Führungen des Besucherbergwerkes hin. Gleich am Stollenmund werden die bekannten und vermessenen Stollen des Bulacher Reviers gezeigt.

Zu erwähnen ist, dass alle Tafeln und Schilder in einem einheitlichen Layout gefertigt sind. So zeigt sich das Besucherbergwerk mit einem professionellen Outfit, wie es in Neudeutsch heißt. Mit dieser Modernisierung hat die Stollengemeinschaft erneut einen hohen finanziellen Beitrag für das Besucherbergwerk, das sich im Eigentum der Stadt Neubulach befindet, geleistet.