Ein, zwei, drei, vier Gründe zum Feiern

Letzte Sanierungsmaßnahmen bei der Raiffeisenbank laufen / Fest anlässlich Renovierung und Neubau

Mit Errichtung des neuen »Baus vier« im Vordergrund verband die Raiffeisenbank die Renovierung der älteren Gebäude an ihrem Sitz in Neubulach. Foto: Raiffeisenbank

Von Hans Schabert

Neubulach. Teils sind in Neubulach die Gebäude der Raiffeisenbank im Kreis Calw neu, teils fast runderneuert. In den nächsten Wochen soll am Sitz des Instituts alles fertig sein und am 19. und 20. September mit einem großen Fest verbunden den Mitgliedern, Kunden und der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Komplett neu entstanden ist »Bau vier«. Renoviert wurden die drei anderen verbundenen Häuser. Das älteste stammt aus den 1960er-Jahren. Weitere Bauabschnitte folgten angepasst an die Geschäftsentwicklung. Das benachbarte Haus – früher Café, zuletzt Tauchschule – wurde 2010 erworben und knapp zwei Jahre später abgerissen. Dann ging es Schlag auf Schlag: Baubeginn für die Erweiterung war Mitte und das Richtfest Ende 2013. Der Bezug der Gebäude, als Voraussetzung für die Sanierungen, erfolgte Ende 2014. Nach deren Abschluss haben die Kunden und Mitarbeiter nun beste räumliche Voraussetzungen.

»Die Erweiterung ist ein Bekenntnis zum Standort und unserer regionalen Bindung«, sagt Vorstandssprecher Gerd Haselbach. Für die Kunden vor Ort erreichbar, will sein genossenschaftliches Institut bleiben und kein anonymer Apparat werden. Getragen wird es dabei von über 9 700 Mitgliedern. In den letzten Jahren stetig gewachsen hat es über 20 000 Kunden im Landkreis. Für sie sind – jetzt auch – am Sitz in Neubulach angemessene Verhältnisse geschaffen.

Der 170 Quadratmeter große, modern ausgestattete Service- und SB-Bereich, ein großer Schulungs- und Veranstaltungsraum, Beratungs- sowie Besprechungszimmer, neue Büros sowie eine für Personal und auch Kundenveranstaltungen entstandene Dachterrasse lassen Enge und Provisorien der Vergangenheit angehören. Erdwärme und Photovoltaik ergänzen die energetische Sanierung des Altbestandes. »Wir haben uns beim Bau soweit irgend möglich auf einheimische Firmen verlassen und waren damit gut bedient«, unterstreicht Haselbach.

Auf die heimische Gastronomie verlässt sich die »Raiba« auch beim großen Einweihungsfest, das samstags von 10 bis 22 Uhr, sonntags von 11.30 bis 18 Uhr dauert. Im 300-Mann-Zelt am Ahnengartenweg bewirtet das Team des Gasthauses Krone aus Altbulach. Die örtliche Hausbrauerei Rössle bietet ihre Produkte am Bierwagen an. Ein Angebot für Kinder gibt es rund um die Bank mit Karussell, Hüpfburg, Luftballonwettbewerb, Basteln, Schminken und allerhand Outdoor-Spielen. Tagsüber werden zudem Führungen durch die neuen und neu gestalteten Räume stattfinden.